Der Whiskey Sour ist der beliebteste Whiskey-Cocktail überhaupt — und einer der einfachsten. Drei Zutaten, ein Shaker, fertig: 6 cl Bourbon, 3 cl frischer Zitronensaft, 2 cl Zuckersirup. Wer die cremige Schaumkrone will, gibt ein Eiweiß dazu. Hier bekommst du das klassische Rezept, die wichtigsten Varianten und die Kniffe, mit denen er wirklich gelingt.
Das klassische Rezept
Für ein Glas:
- 6 cl Bourbon (z. B. Buffalo Trace, Maker’s Mark, Bulleit)
- 3 cl frisch gepresster Zitronensaft
- 2 cl Zuckersirup
- optional: 1 frisches Eiweiß (für die Schaumkrone)
- zum Garnieren: Orangenzeste und eine Cocktailkirsche
Das Grundverhältnis lautet 3 Teile Whiskey : 1,5 Teile Zitrone : 1 Teil Zucker — daran kannst du dich immer orientieren und nach Geschmack süßer oder saurer justieren.
Schritt für Schritt
- Ohne Eis schütteln (Dry Shake): Falls du Eiweiß verwendest, alle Zutaten zuerst ohne Eis kräftig schütteln — das schlägt den Schaum auf.
- Mit Eis schütteln: Eiswürfel dazugeben und erneut gut 15 Sekunden schütteln, bis der Shaker außen beschlägt.
- Abseihen: Durch ein feines Sieb in ein mit frischem Eis gefülltes Tumbler-Glas oder (ohne Eis) in eine Coupette abseihen.
- Garnieren: Mit Orangenzeste und Cocktailkirsche dekorieren. Fertig.
Die wichtigsten Varianten
| Variante | Änderung |
|---|---|
| New York Sour | Zum Schluss etwas Rotwein vorsichtig aufschwimmen lassen |
| Whisky Sour (schottisch) | Bourbon durch milden Blended Scotch ersetzen |
| Ohne Ei (vegan) | Eiweiß durch Aquafaba (Kichererbsenwasser) ersetzen — gleicher Schaum |
| Maple Sour | Zuckersirup durch Ahornsirup ersetzen |
Die häufigsten Fehler
- Zitronensaft aus der Flasche: schmeckt flach und leicht bitter. Immer frisch pressen.
- Zu wenig geschüttelt: Der Sour braucht kräftiges Schütteln für Kälte und Textur.
- Eiweiß vergessen zu „dry shaken“: Ohne den ersten Schüttelgang ohne Eis bleibt die Schaumkrone dünn.
- Teuren Whisky verschwenden: Ein guter Bourbon für 25 Euro ist perfekt — der Single Malt bleibt im Schrank.
Welcher Bourbon sich für den Sour und andere Drinks eignet, steht in unserem Bourbon-Guide. Weitere Klassiker findest du in der Übersicht Whiskey Cocktails — etwa den Old Fashioned und den Manhattan.
Häufige Fragen
Welcher Whiskey für Whiskey Sour?
Klassisch ein mittelpreisiger Bourbon wie Buffalo Trace, Maker’s Mark oder Bulleit. Ihre Vanille-Karamell-Süße harmoniert perfekt mit der Zitronensäure.
Muss Eiweiß in den Whiskey Sour?
Nein, es ist optional. Das Eiweiß sorgt nur für die cremige Schaumkrone und eine weichere Textur, verändert den Geschmack aber kaum. Vegan geht es mit Aquafaba.
Was ist der Unterschied zwischen Whiskey Sour und Whisky Sour?
Nur die Schreibweise und meist die Basis: „Whiskey Sour“ wird klassisch mit amerikanischem Bourbon gemixt, „Whisky Sour“ oft mit schottischem Blend. Das Rezept bleibt gleich. Mehr zur Schreibweise in Whisky oder Whiskey?.